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Berlin-Charlottenburg: Mittagsläuten Kaiser-Wilhelm-G-Kirche



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Description: Die Mittagsglocken am 25. April 2008 der Berliner evangelischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zu Berlin-Charlottenburg. Weitere Infos unter: http://www.ein-kirchturm-der-bewegt.de/ Englisch: http://www.kaiserwetter.de/kunden/kwgk/flyeren.pdf Espanol: http://www.kaiserwetter.de/kunden/kwgk/flyersp.pdf Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei alliierten Bombenangriffen im November 1943 weitgehend zerstört. Zunächst dachte man daran, im Inneren der Ruine eine neue, gläserne Kirche entstehen zu lassen. Einen späteren Wettbewerb gewann im März 1957 der Architekt Egon Eiermann, der den vollständigen Abriss der Ruine und einen modernen Neubau vorschlug. Diese Pläne verursachten eine ungewohnt leidenschaftliche öffentliche Architekturdebatte. Sie endete mit einem Kompromiss, der sowohl vom Architekten als auch von den Bürgern widerstrebend akzeptiert wurde. Die 68 Meter hohe Ruine des alten Hauptturms blieb, bautechnisch gesichert, als Mahnmal gegen den Krieg erhalten, umgeben von einem vierteiligen Bauensemble nach den Entwürfen Eiermanns -- dem achteckigen Kirchenschiff, dem sechseckigen Glockenturm, der viereckigen Kapelle und dem Foyer. Der Architekt hatte auch alle wesentlichen Elemente für den Altarraum entworfen -- Altar, Kanzel und Taufschale, Kerzenleuchter, Lampen und Gestühl. Am 17. Dezember 1961 wurde die fertige Kirche durch den Landesbischof Dr. Otto Dibelius eingeweiht. Ein Charakteristikum der neuen Gebäude sind die gerasterten Wände, die aus insgesamt mehr als 30.000 kleinen Glasfenstern bestehen. Der französische Glaskünstler Gabriel Loire, der Glaswände und Glasfenster für etwa 400 Kirchen allein in Frankreich und zahlreiche weitere in aller Welt entwarf, hatte sie in seiner Werkstatt in Chartres vorbereitet. Besonderes starkes, farbiges Glas wurde in unregelmäßige, kleine Teile zerschlagen, zu quadratischen Formen geordnet und in Betongitter eingefügt. An den Bruchflächen der Glasstücke wird das einfallende Licht zusätzlich gebrochen, ähnlich dem Effekt bei geschliffenen Edelsteinen. In Berlin hängte man die Raster-Elemente dann in die Stahlkonstruktion der Fassaden ein. Nachts wirken die Bauten farbig illuminiert, tagsüber sind die Innenräume in das vorwiegend blau getönte Licht getaucht. Die doppelwandige Konstruktion hält den Lärm der nahe gelegenen, belebten Straßen fern. Als Zeichen der Versöhnung gelangte ein Nagelkreuz von Coventry in die Gedächtniskirche. Die Nägel, aus denen es geformt wurde, stammen von verbrannten Dachbalken der Kathedrale in Coventry, die im Zweiten Weltkrieg bei deutschen Luftangriffen zerstört und ebenfalls bewusst als Ruine erhalten wurde. Ein ähnliches Symbol ist die Madonna von Stalingrad, eine Zeichnung, die Kurt Reuber zu Weihnachten 1942 als Wehrmachtsarzt im Kessel von Stalingrad (heute: Wolgograd) anfertigte; Kopien hängen in einer Kapelle der Kathedrale von Coventry, in der russisch-orthodoxen Kathedrale von Wolgograd und in zahlreichen anderen Kirchen. Inzwischen gilt die Gedächtniskirche als wichtiges Denkmal der Nachkriegsmoderne und als eines der Wahrzeichen Berlins. Sie wird vielfach von Touristen aufgesucht. Einige familiäre Bezeichnungen für die Gebäude sind in Umlauf, jedoch bleibt unklar, wie authentisch sie sind: die Turmruine wird gelegentlich als Hohler Zahn bezeichnet, der Glockenturm und der Andachtsraum als Lippenstift und Puderdose oder Gebetsgasometer. Den er bygget i årene 1895 og 1959-1961. Kirken ligger på Kurfürstendamm og er et af Berlins mest berømte vartegn. Den 63 meter høje tårnruin af den oprindelige Gedächniskirche fra 1895 indgår som en del af den del af kirken som blev bygget mellem 1959 og 1961. Kirken fra 1895 blev bygget til ære for Kejser Wilhelm I af Franz Schwechten. Det var en stor kirke med seks tårne og mange udsmykninger, hvoraf nogle stadig eksisterer. Denne kirke blev ødelagt under den Anden Verdenskrig og efter krigen diskuterede man om hvorvidt man skulle rive resterne ned eller genopbygge kirken. Resultatet af diskussionen første til den nuværende løsning hvor dele af den gamle ruin står side om side med den ny kirke tegnet af Egon Eiermann. Den nye kirke fremstår i en stærk kontrast og alligevel afbalanceret til den gamle med dens blå glaspaneler, som dækker begge både kirkebygning og tårn (også kaldet pudderdåsen og læbestiften af de lokale berlinere). Inden i den nye kirke skaber glasmosaikker og det blå glas en rolig stemning væk fra Kurfürstendamms travle byliv. I den gamle ruins resterende kirkebygning er der indrettet en mindehal mod krig og det er samtidig muligt at se resterne af mosaikkerne fra den oprindelige kirke, som bl.a. skildrer Kejser Wilhelm I's liv.
Author: Butenbanter
Source: YouTube